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Microduck: Preis, Erscheinungstermin und Funktionen der Roboterente

Eine Roboterente, die watschelt, einen Ball kickt und nach einem Sturz wieder aufsteht: Microduck soll den Einstieg in bewegliche KI-Roboter erschwinglicher machen. Pollen Robotics bietet das Modell für 399 US-Dollar zur Vorbestellung an. Erste Lieferungen sind vor Weihnachten 2026 geplant – einen verbindlichen Erscheinungstag nennt der Hersteller bislang nicht.

Microduck: Preis, Erscheinungstermin und Funktionen der Roboterente
Microduck: Preis, Erscheinungstermin und Funktionen der Roboterente

Das Video „Microduck Robots: 12 Things to Know Before You Buy“ von Lifey Guy zeigt, warum das kleine Gerät Aufmerksamkeit bekommt. Hinter dem verspielten Auftritt steckt eine Frage, die weit über ein neues Technikspielzeug hinausgeht: Wie lässt sich künstliche Intelligenz dazu bringen, sich in der echten Welt zuverlässig zu bewegen?

Microduck: Wann erscheint der Roboter?

Die Vorbestellungen haben laut Pollen Robotics am 27. August 2026 begonnen. Für die ersten Auslieferungen peilt das Unternehmen die Zeit vor Weihnachten 2026 an. Europa gehört zu den angekündigten Startregionen. Ein konkretes Datum für den Verkaufsstart im deutschen Handel oder die Zustellung einer heute aufgegebenen Bestellung lässt sich daraus nicht ableiten.

Das ist bei einer Vorbestellung entscheidend: Der Beginn der Auslieferung und der individuelle Liefertermin sind unterschiedliche Angaben. Wer Microduck kaufen und verschenken möchte, sollte deshalb vor dem Kauf den im offiziellen Shop genannten Termin prüfen. Der Beitrag gibt den Recherchestand vom 25. Oktober 2026 wieder.

Preis: Was kosten Roboter und Zubehör?

Der angekündigte Einführungspreis beträgt 399 US-Dollar vor Steuern und Versand. Er ist somit kein deutscher Endpreis. Zum Grundpaket gehören nach Angaben auf der Produktseite von Pollen Robotics der Roboter, ein Akku, ein USB-C-Kabel und ein Gamecontroller.

Zusätzlich bietet der Hersteller ein Ladepaket mit zwei Ersatzakkus und Doppelladegerät für 39 US-Dollar an. Ein Zubehörpaket mit unter anderem Rollschuhaufsätzen, Ball und Laserpointer kostet ebenfalls 39 US-Dollar. Das Entwicklerpaket mit Ersatzteilen und Werkzeug liegt bei 119 US-Dollar. Auch hier sind zusätzliche Kosten beim Bestellen zu beachten.

[Bildinhalt mit KI erstellt]

Was Microduck bereits können soll

Die rund 25 Zentimeter große Roboterente setzt auf 15 Motoren. Zu den vortrainierten Bewegungen gehören Laufen, Hinsetzen, Aufstehen, Kicken und das Greifen mit dem beweglichen Schnabel. Mit passendem Zubehör kann sie außerdem auf Rollen fahren. Nach vielen üblichen Stürzen soll sie selbst wieder auf die Füße kommen.

Für den Einstieg dient der beiliegende Controller. Wer zunächst nur die Bewegungen ausprobieren möchte, muss daher nicht sofort programmieren. Die Farbauswahl umfasst Cream, Graphite, Lavender und Sky; laut Hersteller unterscheiden sich die Varianten äußerlich, nicht in ihrer grundlegenden Technik.

Der eigentliche Reiz liegt im Lernen

Pollen beschreibt Microduck in seiner Produktvorstellung als Plattform für Bewegung und Experimente. Entwickler trainieren Verhaltensweisen zunächst in einer Simulation und übertragen sie anschließend auf den Roboter. Beim sogenannten Reinforcement Learning verbessert sich eine Steuerung durch wiederholte Versuche und Rückmeldungen.

Das macht den Ansatz für Lernprojekte interessant: Eine funktionierende Bewegung am Bildschirm muss sich anschließend auch unter realen Bedingungen bewähren. Unterschiedliche Böden oder kleine Abweichungen der Hardware können Anpassungen erfordern. Zum Konzept gehört deshalb das wiederholte Trainieren und Testen. Die Software ist offen zugänglich; die mechanischen und elektronischen Konstruktionsdateien sind laut Hersteller dagegen nicht als Open-Source-Hardware freigegeben.

Akku, Sensoren und die Grenzen im Alltag

Das offizielle Datenblatt nennt eine Frontkamera, einen kleinen Tiefensensor sowie zwei Bewegungssensoren. Hinzu kommen Mikrofone und Lautsprecher. Der wechselbare NP-F550-Akku mit 2.600 mAh soll je nach Nutzung etwa eine Stunde durchhalten. Das spricht eher für einzelne Spiel- und Experimentiereinheiten als für einen ganzen Tag ohne Ladepause.

Microduck kommuniziert laut Pollen mit eigenen Geräuschen und ist nicht als sprechender Assistent konzipiert. Ebenso wenig sollten die kurzen Vorführungen als Beleg für einen fertigen Haushaltshelfer verstanden werden. Einige technische Details und eine Altersempfehlung sind im Pressepaket noch als nicht final gekennzeichnet.

Redaktionelle Einordnung: spannend für Tüftler

Microduck wirkt vor allem dort interessant, wo Neugier auf Robotik und Bereitschaft zum Experimentieren zusammentreffen. Die mitgelieferten Bewegungen erleichtern den Einstieg; der langfristige Nutzen hängt davon ab, welche eigenen Projekte und Anwendungen entstehen. Für eine Kaufentscheidung zählen deshalb nicht nur die charmanten Bewegungen, sondern auch Liefertermin, tatsächlicher Endpreis und die kurze Akkulaufzeit.

Dieser Beitrag beruht auf dem verlinkten Video und ergänzenden Herstellerinformationen. Ein eigener Praxistest liegt nicht vor. Weitere Meldungen finden Sie in unserer Rubrik Technik.

Das Video zum Thema

Video: Lifey Guy, „Microduck Robots: 12 Things to Know Before You Buy“. Bild: Pollen Robotics, offizielles Microduck-Pressepaket.

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