Preisexplosion bei Dünger 2023 mit Ansage

Preisexplosion bei Dünger 2023 mit Ansage
Preisexplosion bei Dünger 2023 mit Ansage
Der Düngemittelmarkt scheint von dem starken Anstieg der Gaspreise noch nicht betroffen zu sein. Gas ist der bei weitem wichtigste Kostenfaktor bei der Herstellung von Stickstoffdüngern und kann durch keinen anderen ersetzt werden. Die russische Pipeline wird bis Mitte Juli vollständig abgeschaltet sein. Diejenigen, die noch keinen Dünger erhalten haben, werden noch lange warten müssen.

Preisexplosion bei Dünger 2023 mit Ansage

Im Mai und Juni sind die Preise für die wichtigsten Stickstoffdünger zum Teil deutlich gesunken. Dies ist zum einen auf die fehlenden Käufe der europäischen und amerikanischen Landwirte zurückzuführen, die zu einem enormen Preisdruck (Käuferstreik) geführt haben. Andererseits sind die Gaspreise in Europa Anfang Juni deutlich gesunken, was die Produktion der wichtigsten Stickstoffdünger verbilligt hat.

Anschließend Neuerscheinungen und Angebote im Bereich Dünger

Brandneu und zudem eben erst auf dem Marktplatz erschienen. Diese Produkte sollten sie sich auf jeden Fall anschauen.

Neu
Universaldünger Herbst Dünger Herbstdünger Gartendünger Gemüse Obst Blume 3kg
  • - Herbstdünger zur Ergänzung von Nährstoffmangel nach Frühjahrs- und Sommervegetation.
  • - Bereitet das Substrat auf die Wachstumsanforderungen für Herbst und Winter vor.
  • - Bereitet Pflanzen auf den Winter vor und erhöht die Frostbeständigkeit

Preisexplosion bei Dünger 2023 mit Ansage

In den Vereinigten Staaten sind die Preise für Düngemittel trotz der Rekordgaspreise gesunken: Die Lagerbestände sind voll, und das Angebot ist einfach zu gering. Die Situation in Europa wird sich nun aber wahrscheinlich bald ändern. Der Grund dafür ist die zunehmende Verknappung des wichtigsten Rohstoffs für die Düngemittelproduktion, des Erdgases. Eine Verknappung des Erdgases könnte die Produktion von Agrochemikalien und Düngemitteln vollständig zum Erliegen bringen und die großen Hersteller zwingen, die Produktion erneut auszusetzen, wie sie es in diesem Frühjahr getan haben, diesmal jedoch aus anderen Gründen.

Preisexplosion bei Dünger 2023 mit Ansage

Die BASF und andere Chemieunternehmen schlagen bereits Alarm, und die Versorgung der Landwirtschaft mit Mineraldünger könnte in einer solchen Situation ernsthaft gefährdet sein. Auf jeden Fall hat Finanzminister Robert Habeck bereits Notfallpläne ausgearbeitet, und Agrochemikalien scheinen keine Priorität zu sein.

Die Preise an der wichtigsten europäischen Erdgasbörse, der niederländischen TTF, interagieren jedenfalls schon seit mehreren Wochen. Nachdem der Preis für Erdgas Anfang Juni auf 63 EUR pro MWh gefallen war, hat er sich fast verdreifacht. Bereits heute, am Montag, kostet Gas 159,50 € pro MWh, so viel wie seit Anfang März nicht mehr.

5/5 - (1 vote)

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"