Friedrich Nietzsche – Der Ruhm kam postum

Friedrich Nietzsche kam als klassischer Philologe erst postum als Philosoph zu Weltruhm. Er wurde im Oktober 1844 in Röcken bei Lützen geboren und ist im August 1900 in Weimar gestorben. Er war ursprünglich ein preußischer Staatsbürger, seit er nach Basel übersiedelte, war er allerdings staatenlos.

Mit 24 Jahren, kurz nach seinem Studienabschluss, wurde er in Basel Professor für klassische Philologie. Die Professur hat er allerdings 10 Jahre später aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.

Auf der Suche nach Orten mit einem, für seine Erkrankung günstigen Klima, hat er einige europäische Länder bereist. Bereits ab seinem 45. Lebensjahr hat die schwere psychische Krankheit ihn zum Pflegefall gemacht.

Friedrich Nietzsche wurde fortan zuerst von der Mutter und dann von der Schwester gepflegt, bis er mit 55 Jahren verstarb. Anfang der 1890er Jahre wurde er berühmt, was er selbst allerdings nicht mehr bewusst wahrgenommen hat.

Er führte ein teilweise armes Leben

Sein erstes großes Werk „Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik“ wurde 1872 veröffentlicht. Viele altphilologische Kollegen haben diese Schrift abgelehnt. Die vier „Unzeitgemäßen Betrachtungen“ fanden ebenfalls nicht die erhoffte Resonanz. Für den neuen Stil im „Zarathustra“ hat er vom Freundeskreis nur Unverständnis geerntet.

Da seine Bücher kaum jemand kaufen wollte, plagten ihn zeitweise große Geldsorgen. Trotzdem schaffte er es, das Buch „Jenseits von Gut und Böse“ auf eigene Kosten drucken zu lassen. Dieses Buch sowie die Zweitauflagen weckten das Interesse der Leserschaft, was er selbst aber kaum bemerkte. Jenseits von Gut und Böse sowie zahlreiche andere Werke von Friedrich Nietzsche sind heute als eBook erhältlich.

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